Klassen 4: Ausflug in den Skulpturenpark


Im Zuge des Kunstunterrichts haben die Klassen 4a und 4b nach den Herbstferien einen Ausflug in den Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden unternommen. In den Kunststunden vorher haben sich die Klassen bereits mit dem Gründer des Parks – Tony Cragg – beschäftigt, indem sie Lernplakate zu seinem Lebenslauf gestaltet und präsentiert haben. Dabei wurden außerdem schon mal seine Kunstwerke genauer unter die Lupe genommen und anhand von Fotos analysiert.
Am 28. Oktober war es dann aber endlich soweit und die Schülerinnen und Schüler konnten seine Skulpturen aus nächster Nähe begutachten. Auf dem schön angelegten Parkgelände konnten die Klassen zwischen den vielen Bäumen und hinter jeder Wegbiegung eine neue Skulptur entdecken. Bei bestem Wetter und vor dem Hintergrund der herbstlich bunt gefärbten Bäume kamen die verwendeten Materialien, Farben und Formen bestens zur Geltung. Mit einer analogen Wegwerfkamera bewaffnet konnten sich die Schülerinnen und Schüler außerdem darin üben, die Skulpturen, aber auch ihre Mitschüler*innen (vor den Skulpturen) zu fotografieren. 
Mit all den Impressionen im Kopf und den selbst geschossenen Fotos der großen Skulpturen, konnten die Schüler*innen sich in den folgenden Kunststunden dann daran machen, ihre eigenen Skulpturen à la Tony Cragg in klein zu gestalten. 
Die Skulptur „Wirbelsäule“ aus dem Jahr 1996, die die Klassen ebenfalls im Park bestaunen konnten, diente dabei als Vorbild. Nur in puncto Material musste ein wenig vom Vorbild abgewichen und statt Bronze Salzteig verwendet werden – das hätte das Kunstbudget sonst etwas überstiegen. 
Angefangen haben die Schüler*innen dann, indem sie aus dem Salzteig kleine runde Scheiben in allen möglichen Größen und Stärken geformt und mit einem kleinen Loch in der Mitte versehen haben. Diese wurden, nachdem sie getrocknet waren, angemalt und anschließend auf einen Draht mit Sockel aufgefädelt. Die fertigen Skulpturen durften dann natürlich noch, wie ihre großen Vorbilder im Park auch, mit Schildern versehen werden, auf denen der Name der Skulptur, das Jahr der Entstehung und der Namen des Künstlers bzw. der Künstlerin zu finden sind. Und so machen die kleinen bunten und individuellen Kunstwerke der Klassen 4a und 4b doch glatt ihren großen Brüdern und Schwestern im Skulpturenpark Konkurrenz.